Dienstleistungen

Von der Schwierigkeit
Apotheken richtig zu versichern

Der Inhalt von Apothekenkühlschränken ist üblicherweise entweder überhaupt nicht oder nur bei Stromausfall des öffentlichen Netzes und mit unzureichenden Versicherungssummen - meist zwischen 1.000 und 5.000 Euro abgesichert. Dem Bedarf von Apotheken entspricht das nicht.

Schadensursachen wie die Unterbrechung der Kühlkette oder das Gefrieren pharmazeutischer Waren sind üblicherweise generell von Versicherungsleistungen ausgeschlossen. Und eine Absicherung von Temperaturbandbreiten wie z. B. die 2 bis 8 Grad-Toleranz bei Impfstoffen ist den meisten Gewerbeversicherungen unbekannt. Für Apothekerinnen und Apotheker sind solche Mankos ein - mitunter existenzielles - Risiko. Das zeigt schon ein Blick in den typischen Apothekenkühlschrank: Dort lagern nämlich durchschnittlich Arzneien und Impfstoffe im Wert von 20.000 Euro. Vielfach erreicht der Inhalt von Medikamentenkühlschränken aber auch Werte von 50.000 Euro und mehr. Deshalb ist eine adäquate Absicherung von Medikamentenkühlschränken ein typisches Problem für eine apothekengerechte Versicherung.

Kühle Lagerung ist ein apothekenspezifisches Risiko

Damit eine Absicherung von Arzneimittelkühlschränken tatsächlich apothekengerecht ist, muss der Absicherung eine realistische Risikoeinschätzung zugrunde liegen. Denn empfindliche pharmazeutische Waren können auf vielerlei Art unbrauchbar werden: Bedienungsfehler, ausgefallene Sicherungen, Temperaturschwankungen aufgrund technischer Defekte, transportbedingte Schäden und andere Ursachen können zu Schäden führen.

Sind Waren in Apothekenkühlschränken nicht apothekenspezifisch abgesichert, drohen Inhaberinnen und Inhabern im Schadensfall empfindliche Verluste. Denn Medikamente wie Zytostatika, Insuline, Injektionspräparate oder Antibiotika-Suspensionen nach der Zubereitung sind kostspielig. Mehrere Tausend Euro pro Stück bis hin zu Spitzenwerten von 30.000 Euro pro Einheit sind eher die Regel als die Ausnahme.


Transporte unterliegen strengen Regeln

Bei vielen Präparaten ist zudem die Kühlkette zwingend einzuhalten. Insbesondere für Impfstoffe, Hormone, Onkologika und Zytostatika für die Krebs- oder Aids-Behandlung regelt eine eigene Verordnung den Transport und die Lagerungstemperatur. Von daher haben Apotheken in Sachen "Kühlgut" ein grundsätzlich erhöhtes Risiko.

Worauf zu achten ist

Risikoprüfung

Wie sicher ist Ihr Kühlschrank für Ihre Zytostatika, Insuline, Injektionspräparate, Impfstoffe, Onkologika, Hormone oder Antibiotika-Suspensionen?

Policenkontrolle

Was steht im Kleingedruckten wirklich drin? Gibt es Hintertüren? Wo sind die Schlupflöcher im Schadensfall und was ist dann zu beachten? Wir klären auf.
 

Schadenservice

Gerade Kühlgutschäden können kritisch sein. Oft ist die Schadenursache unklar. Manchmal muss penibel nachgeforscht werden. Wir kümmern uns darum.

Kühlschrank-Check

Natürlich erfüllen Sie die Anforderungen des Pharmazierats oder Amtsapothekers. Aber welche Sicherheitsstufe hat Ihr Kühlschrank?

Policenanpassung

Viele Policen sind anpassbar. Oft auch für Kühlgutwerte und ihre Absicherung. Die notwenigen Verhandlungen dafür führen wir für Sie.
 

Schriftverkehr

Versicherungen sind immer mit "Papierkram" verbunden. Das oft auf der langen Bank landet. Wir kümmern uns sofort um die Bürokratie.

Summenermittlung

Welche Werte lagern Sie in Ihrem Apothekenkühlschrank? Und vor allem: wie groß sind die Schwankungen? Denn meist passieren Unfälle bei Vollast.

Gesonderte Absicherung

Wenn nichts geht, gibt es immer noch Alternativen. Wir finden für Sie den geeigneten Versicherungsschutz für Ihr Kühlgut und Ihre Werte.
 

Schadensregulierung

Nach Schäden ist die Regulierung die Kernaufgabe von Versicherungen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wir sorgen dafür, dass Ihr Geld kommt.

Was eine gute Versicherung mindestens leisten muss

Allgemeines

  • Der Einkaufspreis der Medikamente ist auch der Versicherungswert.
  • Abgesichert sind alle temperatursensiblen Arzneien und Impfstoffe.

Versicherte Risiken


  • Feuer (inkl. Schäden durch Schwel- und Glimmvorgänge sowie Rauchentwicklung),
  • Blitzschlag, Explosion, Flugzeugabsturz,
  • Beschädigungen aufgrund von Einbruch, Diebstahl, Raub oder böswillige Beschädigung,
  • Wasserschäden (z. B. Wasserrohrbruch, Überschwemmung) und Sturmschäden,
  • Schäden verursacht von Tieren,
  • Beschädigungen durch Kältemedien,
  • Temperaturschwankungen aufgrund technischer Defekte und Bedienungsfehlern,
  • Schäden durch Luftfeuchtigkeit,
  • Stromausfall im öffentlichen Netz,
  • Stromausfall in der Apotheke (z.B. defekte Sicherung),
  • Transportschäden,
  • Aufräumarbeiten.

Sie haben Fragen?